Vorarlberger Kässpätzle mit Honigzwiebeln
Vorarlberger Kässpätzle mit Honigzwiebeln
Kässpätzle sind ein Vorarlberger Traditionsgericht. Neben der richtigen Käsemischung sind es die Honigzwiebeln die den entscheidenden Unterschied machen.
Zutaten für 2 Personen:
Zubereitung:
Das Spätzlemehl, die Eier, 1 TL Salz mit etwa einer Tasse Wasser zu einem zähen Teig verrühren, dann den Teig durch den Spätzler in kochendes Salzwasser drücken. Spätzle kurz aufkochen lassen.
Nebenbei die Zwiebel in feine Zwiebelringe schneiden und mit etwas Mehl bedecken. Das Öl heiß werden lassen und den Honig dazugeben - die Zwiebelringe darin fritieren.
Spätzle abgießen und abwechslungsweise mit einer dicken Schicht der Käsemischung in eine vorgewärmte Schüssel geben.
Die oberste Schicht mit den Honigzwiebeln garnieren.
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Heckenrose oder Hundsrose
Heckenrose oder Hundsrose
Rosa Canina
Die Hecken-Rose ist eine Wildrosenart und ist besonders wegen ihrer Frucht der Hagebutte bekannt. Hagebutten sind reich an Vitamin-C und können zu einer feinen Hagebutten Konfitüre verarbeitet werden. Die Hagebutten sind auch für unsere Vögel eine wichtige Winternahrung.
Wuchs: Die Hecken-Rose ist ein 1 - 3m hoher, sommergrüner Strauch mit Stacheln an den Zweigen. Die Blätter sind 5 - 7-zählig unpaarig gefiedert und sind etwa 8 - 12 cm lang.
Blüten: Die scheibenförmigen Blüten sind blassrosa bis rötlich und haben einen Durchmesser von 4 - 6 cm. Sie haben einen feinen Rosenduft.
Vorkommen: Die Heckenrosen wachsen an Wegränder, Waldränder, Hecken und Gebüschen. Sie bevorzugen nährstoffreiche und kalkhaltige Böden.
Verwendung: Die Hecken-Rose ist eine ausgezeichnete Bienenweide und eine wichtige Nahrungsquelle für unsere Vögel im Winter. Die Früchte der Hecken-Rose, die Hagebutten werden gerne zu einer feinen Konfitüre verarbeitet. Der Strauch ist durch seine schönen Blüten im Frühjahr und die roten Hagebutten im Herbst und im Winter eine ausgezeichnete Zierde im Garten.
Vermehrung: Die Hecken-Rose kann durch Samen, Ausläufer und Stecklinge vermehrt werden. Die Vermehrung durch Samen ist dabei die schwierigste Art. Die Samen müssen fein säuberlich vom Fruchtfleisch gesäubert und getrocknet werden und benötigen dann auch noch eine Kältebehandlung. Häufig wird aber die Vermehrung durch Samen auch fachmännisch von den Vögel erledigt.
Die Hecken-Rose bildet zahlreiche Ausläufer die dann mit einem scharfen Spaten von der Mutterpflanze getrennt und eingepflanzt werden können.
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Bibernellrose
Bibernellrose
Rosa Pimpinellifolia
Die Bibernellrose ist eine ausgezeichnete Bienennahrung und ist in jedem Garten eine besondere Augenweide. Die Hagebutten sind für unsere Vögel eine wichtige Winternahrung.
Wuchs: Die Bibernellrose ist ein dichttriebiger Kleinstrauch mit einer Wuchshöhe von 50 - 200 cm. Die Ästchen sind dicht mit Stacheln besetzt. Die Blätter sind rundlich elliptisch und an den Rändern einfach gesägt. Die Hagebutten sind etwa 1 cm groß und rötlich-braun bis braunschwarz.
Blüte: Die Blüten haben einen Durchmesser von 4 - 6 cm und sind cremeweiß, manchmal auch blassrosa.
Vorkommen: Die Bibernellrose bevorzugt trockene, lockere oder steinige Kalkböden und einen sonnigen Standort. Sie wächst gerne an Böschungen und Hecken und wird auch gerne in Natur- oder Rosengärten gepflanzt.
Verwendung: Sie kann als Sichtschutz gepflanzt werden und ist eine ausgezeichnete Bienennahrung. Die Hagebutten sind für unsere Vögel eine wichtige Winternahrung.
Vermehrung: Die Bibernellrose kann sehr gut über Aussaat vermehrt werden und wird meistens von den Vögel erledigt.
Wilde Malve - Rosspappel
Wilde Malve - Rosspappel
Malva Sylvestris
Die schönen Blüten der wilden Malve sind eine Zierde in jedem Wildblumengarten. Für unsere Bienen sind sie eine willkommene Nahrungsquelle im blütenarmen Sommer.
Wuchs: Die wilde Malve ist eine mehrjährige Pflanze mit einem verzweigten, aufrechten Stängel. Malven werden 40 - 120 cm hoch.
Blüte: Die Blüten sind rosa bis hell purpurviolett und haben einen Durchmesser von etwa 3 cm.
Vorkommen: Die wilde Malve liebt durchlässige, trockene, sandig-lehmige Böden und sonnige Plätze. Sie wächst entlang von Wegen, Schuttstellen, Brachen, Böschungen.
Vermehrung: Malven lassen sich sehr einfach durch ihre Samen vermehren. Die Samen können gleich nach der Ernte ausgesät werden. Werden die Samen im Frühjahr gesät blühen die Malven erst im folgenden Jahr.
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Borretsch
Borretsch
Borago Officinalis
Der Borretsch hat hängende, himmelblaue Blüten mit fünf sternförmig angeordneten Blütenblättern, von denen die Bienen angelockt werden. Der Borretsch hat einen sehr hohen Nektarwert und einen hohen Pollenwert. Trotzdem ist er keine Massentrachtpflanze, da er nur vereinzelt vorkommt.
Wuchs: Der Borretsch ist eine einjährige Gewürz- und Heilpflanze und wird etwa 20 cm - 80 cm hoch. Der Stängel ist aufrecht und ästig verzweigt. Die Blätter sind borstig behaart.
Vorkommen: Der Borretsch wird als Gewürz- und Heilpflanze gerne im Garten angebaut. Er liebt frische, durchlässige Böden.
Verwendung: Der Borretsch wird aufgrund seines ausgeprägten Geschmackes auch als Gurkenkraut bezeichnet und eignet sich daher auch hervorragend für Salate oder Brotaufstriche. In der Heilkunde werden die Samen der Pflanze bzw. das aus ihr gewonnene Borretschöl vor allem bei Hautbeschwerden verwendet.
Blüte: Der Borretsch hat hängende, himmelblaue Blüten mit fünf sternförmig angeordneten Blütenblättern, von denen die Bienen angelockt werden.
Vermehrung: Borretsch ist eine robuste Einjahrespflanze, die bei normalen Boden, bei Teilschatten oder Sonne sehr gut gedeiht. Die Saat sollte von März bis Juni in 1,5 cm tiefe Rillen im Freiland ausgebracht werden.
Himbeere
Himbeere
Rubus Idaeus
Die Himbeere zählt zu unseren besten Trachtpflanzen. Sie besitzt den höchsten Zuckerwert unserer Bienenweidenpflanzen. Himbeeren haben auch eine sehr lange Blütezeit, 4 - 5 Wochen. Auch die Pollen werden von den Bienen in grauen Höschen eingetragen.
Wuchs: Die Himbeere ist ein sommergrüner Strauch mit bis zu 2 m langen Ruten. Die Blätter sind meist 3-zählig, seltener 5- bis 7-zählig gefidert. Die Unterseite der Blätter ist weiß behaart.
Vorkommen: Himbeeren werden häufig in Gärten kultiviert, sie sind aber überall in Europa weit verbreitet. Himbeeren findet man an Wald- und Wegrändern, Hecken und Gebüschen. Sie gedeihen am besten an warmen, frostgeschützten Standorten. Windschutz wirkt sich auf die Befruchtung und Frühreife günstig aus. Sie wachsen in jedem wasserdurchlässigen, die Feuchtigkeit jedoch zurückhaltenden und leicht sauren Boden. Man kann sie auch in kalkhaltigen Boden setzen, wenn dieser vorher mit Kompost oder verrottetem Stallmist angereichert wurde.
Verwendung: Himbeeren sind nicht nur für unsere Bienen von großem Nutzen. Himbeeren werden sehr gerne roh gegessen und in vielen Speisen verwendet. Sie können zu Marmeladen und Säften verarbeitet werden. Gerne werden Himbeeren auch zu Schnaps oder Likören verarbeitet.
In der Imkerei ist die Himbeere eine besonders wertvolle Trachtpflanze. Sie besitzt den höchsten Zuckerwert unserer Bienenweidepflanzen. Eine Himbeerblüte scheidet in 24 Stunden im Schnitt 17,5 mg Nektar aus. Dieser Nektar besitzt einen Zuckergehalt von etwa 45%. Die Himbeerblüte liefert somit täglich eine Zuckermenge von 7,5 mg.
Blüte: Die Himbeere hat recht unscheinbare, kleine, weiße Blüten.
Vermehrung: Himbeeren werden am einfachsten durch Wurzelausläufer vermehrt. Die 20 - 40 cm hohen Ausläufer erscheinen etwa einen halben Meter von der Mutterpflanze entfernt. Im Herbst nach dem Laubfall sticht man sie einfach mit dem Spaten ab und pflanzt sie an anderer Stelle wieder neu ein. Diese Vermehrungsmethode ist auch im Frühjahr möglich.
Scharfer Mauerpfeffer
Scharfer Mauerpfeffer
Sedum Acre
Der scharfe Mauerpfeffer ist aufgrund des hohen Nektarwertes bei den Bienen sehr beliebt. Er eignet sich besonders für besonnte Steingärten und Trockenmauern. Der scharfe Mauerpfeffer kann problemlos längere Trockenzeiten überstehen.
Wuchs: Der scharfe Mauerpfeffer ist eine mehrjährige, kriechende Pflanze mit etwa 5 - 15 cm langen Stengel. Die Blätter sind dicklich fleischig und haben einen pfefferartigen scharfen Geschmack.
Vorkommen: Der scharfe Mauerpfeffer liebt kalkhaltige, trockene Böden und sonnige Standorte. Er wächst auf Trockenmauern, Bahntrassen und Kiesplätzen.
Verwendung: Der scharfe Mauerpfeffer ist eine hervorragende Bienenweide und eignet sich besonders zur Bepflanzung von Steingärten. Er wird auch gerne in der Naturheilkunde gegen Bluthochdruck und Warzen verwendet.
Vermehrung: Die Vermehrung des scharfen Mauerpfeffers erfolgt über Teilung des Wurzelstockes.
Brombeere
Brombeere
Rubus fruticosus
Die Brombeere ist mit der Himbeere nahe verwandt und daher im Prinzip gleich gebaut. Sie besitzt allerdings etwas weniger Nektarien, so dass ihr Zuckerwert etwas 2 mg beträgt, während die Himbeere 7 mg hat.
Wuchs: Brombeeren sind Sträucher mit bis zu 2 m langen überhängenden Trieben, die nach dem 2. Jahr absterben. Die Blätter sind lang gestielt und breit elliptisch und vorne zugespitzt.
Vorkommen: Brombeeren sind weit verbreitet. So findet man Brombeeren in der Bergwelt, genauso wie in der Heide und in Mooren. Sehr häufig wachsen sie auch an Uferbereichen und bei Gebüschen. Sie lieben nährstoffreiche, frischen Böden an sonnigen Standorten.
Verwendung: Brombeeren können roh verzehrt werden oder zu Gelee, Marmelade oder Saft bzw. Sirup verarbeitet werden.
Blüte: Die Blüten sind weiss oder zart rosa und wachsen in meist an zweijährigen Trieben in lockeren Rispen.
Vermehrung: Brombeeren lassen sich gut über sogenannte Absenker vermehren. Absenker sind Triebe die sich bis zum Boden absenken und dabei Wurzeln austreiben. Sie können dieses natürliche Verhalten unterstützen indem sie Triebe im Frühjahr mit einem Stein beschweren und mit etwas Boden bedecken. Der nun wachsende neue Brombeerstrauch wird so lange über die Mutterpflanze mitversorgt, bis er genügend Wurzeln für die eigenständige Nährstoffzufuhr gebildet hat.
Wiesen-Storchschnabel
Wiesen-Storchschnabel
Geranium Pratense
Der Wiesen-Storchschnabel wird gerne in naturnahen Beeten oder Staudenrabatten gepflanzt. Er ist in den Sommermonaten eine wichtige Nahrungsquelle für unser Bienen.
Wuchs: Der Wiesen-Storchschnabel ist eine mehrjährige Pflanze mit einer Höhe bis 60 cm. Der Stängel ist behaart und aufrecht. Die Blätter sind handförmig und borstig behaart.
Blüte: Die Blüten haben einen Durchmesser von 2 - 4 cm. Die Krone der Blüte ist blauviolett.
Vorkommen: Vorwiegend in Stauden- und naturnahen Gärten. Der Wiesen-Storchschnabel liebt nährstoffreiche Kalkböden.
Verwendung: Als Zierde in Staudengärten.
Vermehrung: Der Wiesen-Storchschnabel kann sehr einfach durch Teilung vermehrt werden. Dazu wird die Pflanze im März bis April ausgegraben und die Erde wird gut abgeschüttelt. Die Wurzel wird dann geteilt und wieder eingepflanzt.
Rote Johannisbeere
Rote Johannisbeere
Ribes Rubrum
Rote Johannisbeeren sind sowohl für unsere Bienen als auch für den Imker sehr nützlich. Die unscheinbaren Blüten haben einen hohen Nektarwert und auch der Blütenstaub wird gerne von den Bienen gesammelt. Die roten Beeren könenn im Sommer sehr gut zu einem feinen Sirup verarbeitet werden.
Wuchs: Die Rote Johannisbeere ist ein buschiger, sommergrüner Strauch mit einer Höhe von 1 - 2m. Die Triebe sind kahl und haben keine Stachel oder Dornen. Die Blätter sind wechselständig und grob gesägt. Die Beeren sind rot und etwa erbsengroß. Sie sind saftig und etwas säuerlich.
Vorkommen: Die rote Johannisbeeren werden meist in Gärten kultiviert, können aber auch an Uferböschungen oder Auenwälder vorkommen. Sie lieben nährstoffreiche, tonige und feuchte Böden.
Verwendung: Rote Johannisbeeren können entweder roh verzehrt werden oder zu Gelee oder Saft bzw. Sirup verarbeitet werden. In der Imkerei sind Rote Johannisbeeren aufgrund des hohen Zuckergehalts ihres Nektars (16–31 %) und seines hohen Zuckerwerts (bis zu 0,7 mg Zucker/Tag je Blüte) eine geschätzte Trachtpflanze.
Blüte: Die Blüten der roten Johannisbeere sind grünlich-gelb oder rötlich und haben einen Durchmesser von 6 - 8mm. Sie haben einen traubigen Blütenstand.
Vermehrung: Die einfachste Methode zur Vermehrung der roten Johannisbeeren ist über sogenanntes Steckholz. Im Herbst, nach dem Laubabfall werden möglichst kräftige diesjährige Triebe in etwa bleistiftlange Stücke mit einer Gartenschere abgeschnitten. Die Triebe müssen jeweils oben und unten eine Knospe besitzen. Die Steckhölzer werden dann so tief in einen lockeren humusreichen Boden gesteckt, dass nur noch die oberen 1 bis 2 cm aus der Erde herausschauen. Im Frühjahr können sie dann die Steckhölzer herausziehen und kontrollieren ob sie Wurzeln geschlagen haben. Dann pflanzen sie die Steckhölzer an den gewünschten Ort.
Schwarzer Holunder
Schwarzer Holunder
Sambucus nigra
Der Schwarze Holunder ist besonders wegen seiner Heilkraft sehr beliebt. Als Tee zubereitet hilft er gegen Husten und Erkältung. Durch den besonderen Geschmack der Blüten werden diese auch gerne zu Sirup verarbeitet.
Wuchs: Der Schwarze Holunder ist ein 3m bis 7m hoher Strauch oder Baum mit starker Verzweigung. Die Blätter sind gegenständig und unpaarig gefidert. Beim zerreiben verströmen sie den typischen Holunder-Geruch.
Vorkommen: Der Schwarze Holunder liebt stickstoffreiche Böden und kommt häufig in der Nähe menschlicher Siedlungen, Böschungen oder Waldränder vor.
Verwendung: Die Blüten des Schwarzen Holunder können als Tee, Sirup oder als Holdunder-Küchle verarbeitet werden. Aus den schwarzen Beeren kann eine feine Konfitüre gemacht werden.
Blüte: Die stark duftenden Blütenstände tragen hunderte kleine, cremeweiße, fünfzählige Blüten.
Vermehrung: Der Schwarze Holunder kann sehr gut über Stecklinge vermehrt werden oder man überlässt die Arbeit einfach den Vögel.
Apfel
Apfel
Malus domestica
Äpfel sind in Österreich und in der Bundesrepublik Deutschland das am weitesten verbreitete Obst. Sie gedeihen auf den meisten Böden. Je lockerer, humus- und nährstoffreicher der Boden ist, desto besser ist dies für die Wurzelbildung und damit für das gesamte Wachstum.
Wuchs: Apfelbäume können bis zu 10m hoch werden. Die Blätter sind wechselständig, gestielt, 4 - 10 cm lang und bis zu 6 cm breit, spitz, an der Basis abgerundet, gekerbt bis fein gezähnt und nach dem Austrieb dicht behaart. Die Früchte sind im Aussehen und im Geschmack je nach Sorte sehr verschieden.
Vorkommen: Äpfel gedeihen auf den meisten Böden. Je lockerer, humus- und nährstoffreicher der Boden ist, desto besser ist dies für die Wurzelbildung und damit das gesamte Wachstum. Apfelbäume lieben einen sonnigen Standort.
Verwendung: Äpfel sind in Österreich und in der Bundesrepublik Deutschland das am weitesten verbreitete Obst. Dementsprechend werden Äpfel auch sehr vielseitig verwendet. Häufig werden Äpfel zu Fruchtsäften oder Most verarbeitet. Sie werden gerne roh verzehrt oder können in vielen Gerichten und Speisen verwendet werden.
Blüten: Die Blüten sind weiß bis rötlich überlaufen. Apfelbäume sind selbst steril weshalb eine weitere pollenspendende Befruchtersorte in der Nähe erforderlich ist.
Pflanzung: Die Entwicklung der Apfelbäume hängt in starkem Maße von der sachgerechten Pflanzung ab. Irgendwelche Fehler lassen sich später kaum korrigieren. Wichtig ist, dass vor der Pflanzung der Boden sehr sorgfältig gelockert wird. Die Oberfläche sollte mindestens 1 Quadratmeter groß sein. Eine Tiefenlockerung von 40 - 50 cm ist ausreichend. Zur Bodenverbesserung werden etwa zwei Eimer Torf, gut angefeuchtet, an der Pflanzstelle in den Boden eingearbeitet.
Rainfarn
Rainfarn
Tanacetum vulgare
Der Rainfarn, der in getrockneter Form sehr gut gegen Wachsmotten verwendet werden kann, stellt einen guten Pollenspender von Mitte Juni bis September dar.
Wuchs: Der Rainfarn hat einen buschigen, aufrechten Wuchs. Er wird 30 cm bis 150 cm hoch. Die fiederteiligen Blätter sind wechselständig.
Vorkommen: Der Rainfarn kommt an Rainen und Wegrändern vor.
Verwendung: Der Rainfarn eignet sich getrocknet als Tabak für Bienenpfeifen oder als Schutz gegen Wachsmotten. Im Garten ist er eine beliebte Zierpflanze.
Blüte: Der Rainfarn hat großflächige, dichte Doldentrauben mit vielen goldgelben Einzelblüten.
Vermehrung: Der Rainfarn wird über seine Samen vermehrt. Die Aussaat sollte zwischen März-August erfolgen. Samen nicht mit Erde bedecken. Feucht halten; nicht zu warm. Sommeraussaaten keimen oft erst im Herbst.
Stinkender Storchschnabel - Rupprechtskraut
Stinkender Storchschnabel - Rupprechtskraut
Geranium Robertianum
Das Rupprechtskraut wurde in der traditionellen Volksheilkunde als Heilmittel bei Zahnschmerzen, Prellungen, Fieber, Gicht, Nieren- oder Lungenleiden, Herpes und Nasenbluten verwendet. Die Namensgebung soll auf den heiligen Ruprecht verweisen, den ersten Bischof und Landesheiligen von Salzburg. Er soll die Verwendung des Heilkrauts gelehrt haben.
Wuchs: Der stinkende Storchschnabel hat einen dicht behaarten Stängel und wird 10 - 50 cm hoch. Die Blätter sind wechselständig und entwickeln beim Zerreiben einen aromatischen Duft.
Blüte: Die Blüten sind trichterförmig, rosa und etwa 1 - 2 cm im Durchmesser.
Vorkommen: Vorwiegend auf Schutthalden, Bahnstrecken, Trockenmauern und stark besonnten Plätzen.
Verwendung: Der stinkende Storchschnabel oder Rupprechtskraut wird gerne in der Naturheilkunde gegen Prellungen, Fieber, Gicht, Nieren- oder Lungenleiden, Herpes und Nasenbluten verwendet.
Vermehrung: Die Vermehrung erfolgt durch Selbstaussaat. Die Keimung erfolgt fast ganzjährig.
Kanadische Goldrute
Kanadische Goldrute
Solidago canadensis
Als Spätblüher gibt es kaum eine bessere Herbsttrachtpflanze als die Kanadische Goldrute. Sie erobert sich in kurzer Zeit durch ihre langen Ausläufer große Bodenflächen.
Wuchs: Die kanadische Goldrute hat einen aufrechten und im Blütenbereich verzweigten Stengel. Sie wird bis zu 2 m hoch.
Vorkommen: Die kanadische Goldrute gedeiht auf jeder Bodenart. Dabei liebt sie trockene, sonnige Abhänge. Sie wächst vor Hecken, Flusstäler, Waldränder, Ödland, Bahndämmen und Ufer.
Verwendung: Als Zierpflanze in Gärten und in der Imkerei als Bienenweide für unsere Bienen.
Blüte: Der Gesamtblütenstand besteht aus vielen gekrümmten Blütentrauben. Die Blüten sind goldgelb.
Vermehrung: Die kanadische Goldrute lässt sich sehr gut im Spätherbst oder im Frühjahr vermehren. Die Pflanzen werden dabei ausgegraben und in 4 - 6 Teile auseinandergezogen. Die Teilstücke werden sofort wieder in den Boden gepflanzt.